Bewertungskriterien
Grundlage der Bewertung einer Einreichung ist die Abdeckung der Mindesterfordernisse einer Diplomarbeit: Es wird darauf geachtet, dass die Lösungsansätze der Einreichung fächerübergreifend und praxisnahe sind sowie sich am aktuellen Stand der Technik orientieren.
Die Bewertung der Einreichung erfolgt nach folgenden fünf Kriterien:
- Ökologischer Nutzen & Nachhaltigkeit: In welchem Ausmaß kann die in der Einreichung angeführte Lösung nachhaltig zur Umwelt- und Ressourcenschonung beitragen und damit den Anspruch „Technik fürs Leben“ erfüllen?
- Wirtschaftlicher Nutzen & Nachhaltigkeit: Inwieweit bietet die Lösung eine Verbesserung im Hinblick auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit ?
- Anwendbarkeit & Umsetzbarkeit: Inwieweit wurde die in der Einreichung beschriebene Lösung in die Praxis umgesetzt? Wurde ein Prototyp oder eine Konstruktion erstellt? Wie breit ist die Einsetzbarkeit? Ist eine Serienproduktion vorstellbar?
- Aufbereitung der Unterlagen & Dokumentation des Ideenweges: Ist die Einreichung verständlich, schlüssig und nachvollziehbar gestaltet? Wird der Weg von der Idee zur Lösung klar nachvollziehbar dargestellt?
- Anwendung des erlernten Wissens: Wie viel des erlernten Wissens wird in der Einreichung ver- bzw. angewendet?
Jury
Nach Ablauf der Einreichungsfrist erfolgt die 2-stufige Bewertungsphase.
Zunächst werden die eingereichten Arbeiten durch die jeweiligen Bereichsverantwortlichen der Bosch-Gruppe inhaltlich und auf Vollständigkeit der Formvorgaben geprüft sowie die maximal 5 Nominierungen pro Kategorie vorgenommen. Eine namhafte fünfköpfige Fachexperten-Jury wird danach aus den jeweils 5 Nominierungen die Technik fürs Leben-Preise küren.
Die Jury 2011:
Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Helmut Eichlseder
(Prof. Verbrennungskraftmaschinen & Thermodynamik an der TU Graz)
Dr. Christian Dorninger
(Stellvertretender Leiter der Sektion Berufsbildung und Leiter der Abt. II/8 der technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen am Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
HR Dr. Gabriele Zuna-Kratky
(Direktorin des Technischen Museum Wien)
Maria Brandl
(Stellvertretende Ressortleiterin Motor & Technik, Kurier)
Dr. Karl Strobel
(Alleinvorstand der Robert Bosch AG Österreich und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich)
Alle Einreicher werden nach der Jury-Sitzung umgehend per Email kontaktiert und bezüglich Ihrer Nominierung bzw. Nicht-Nominierung informiert.